Hi Warren and Jodie,
May the fish a little bit less salty and the sauce not beeing burned the next time we meet ;-)
Hi Warren and Jodie,
May the fish a little bit less salty and the sauce not beeing burned the next time we meet ;-)
So wie eins Real Madrid
Und so zogen wir in die Bundesliga ein,
Und wir werden ewig deutscher Meister sein
….
So klang es noch vor dem Spiel aus ca. 500 norddeutschen Kehlen, darunter auch meiner. Was dann am spaeten Dienstag abend daraus wurde, ist jedem bekannt, daher moechte ich das Spiel hier weitestgehend ausklammern ;-) Nur soviel: Ein wirklich schoenes Stadion!
Der Reihenfolge nach: Am Dienstag Mittag stiegen Svenja und ich gutgelaunt und voller Vorfreude auf unsere erste Champions-League-Auswaertsfahrt ins ferne Porto in den verspaeteten Bus. Da war dann erst einmal Schluss mit gutgelaunt. Im durchaus modernen Bus war eine derartig von Fussschweiss und anderen Geruechen des unteren Levels geschwaengerte Luft, dass man auch gern mal haette kotzen moegen ;-) Jedenfalls war erstmal nix mit essen oder schlafen, sondern Tuch vor die Nase halten war das Non-Plus-Ultra. Nach einer Rast nach zwei Stunden hatten wir uns entweder daran gewoehnt oder der Lueftversuch des Busfahrers war erfolgreich gewesen. Wie auch immer: Die Laune stieg wieder und mit ca. 30 Minuten Verspaetung wurde am spaeten Nachmittag Porto angefahren. Also raus aus dem Bus und ab zur Schlafgelegenheit, einem „Hotel“ fuer Rucksacktouristen. Leider waren wir etwas verplant, denn weder Svenja noch ich hatten die genaue Adresse oder den Namen notiert. Lediglich die Strasse war bei der Buchung notiert worden. So zogen wir also ohne Stadtplan zu Fuss in die aus dem Internet erinnerte Richtung. Damit das Ganze nicht zu lustig wird, gesellte sich Kollege Platzregen dazu und zwang und schliesslich in ein Taxi, vorher machten wir jedoch durch Zufall mit einem portugiesischen Germanisten Bekanntschaft, der das letzte Aufeinandertreffen der Mannschaften in Hamburg anno 1979 verfolgt hatte. Wie jeder weiss, gewann der HSV verdient ;-)
Zurueck ins Taxi: Mit unseren fahrigen Angaben zum gewuenschten Ziel konnte der Taxifahrer leider auch nicht viel anfangen, zumindest waren wir aber schon in der richtigen Strasse. Dort unterstuetzte uns ein sehr hilfsbereiter Portugiese nach Kraeften bei der Suche, inklusive Regenschirmverleih und Ausgabe zweier Karten fuer die Metro fuer den Abend. Der Grund dafuer war wahrscheinlich sein auf die Wade tatowiertes Wappen vom FC Porto ;-) Das Hotel ward dann schliesslich auch gefunden und wir konnten uns auf den „angenehmen“ Teil des Abends konzentrieren. Das Stadion war schnell und leicht mit der Metro erreicht und wirklich beeindruckend.
Zur EM 2004 neu errichtet oder komplett renoviert sassen bzw standen wir trotz anhaltendem Starkregen den ganzen Abend relativ trocken. Das Spiel wirkte sich leider auch ein wenig auf die Laune der Hamburger aus, allerdings nahmen alle die Niederlage dann doch recht sportlich. Da ich bereits am naechsten Tag wieder zurueckmusste liess sich Svenja zu einem naechtlichen Stadtrundgang durch die wirklich recht schoene Stadt Porto bewegen. Zum Teil sogar regenfrei drehte wir eine Runde durch den historischen Stadtkern.
Zurueck in der Herberge hatten wir noch das Vergnuegen, zwei sehr nette Australier kennenzulernen. Warren und seine Freundin sind seit 10 (!) Monaten auf Welttour und haben, in Asien gestartet, schon viele Laender und dreckige Toiletten gesehen ;-) Weitere Informationen unter www.getjealous.com/waslade .
Alsbald ging es dann in die 10-Mann-Frau-Koje. Ein bisschen gewoehnungsbeduerftig, mit 10 Menschen in einem Raum zu schlafen, wir waren jedoch auch ausreichend muede, so dass Schlafen kein Problem darstellte. Leider trockneten in der Nach meine Tunschuhe nicht, sodass ich zwei Tage mit nassen Schuhen und Socken rumlaufen durfte (auch etwas, was ich Herrn Doll in Rechnung stellen werde). Die Rueckreise bietet ausser den neuerlichen Platzregen in Porto nicht viel zu berichten.
Fazit: Coole Tour wie ich finde, ich habe wieder einmal gelernt, gelassener zu werden (und mich naechstes Mal vielleicht ein wenig besser vorzubereiten *lol*).
Wat gift dat sons noch tu vertellen? Am Donnerstag war ich mit meinen Mitbewohnerinnen und deren 3 Freunden auffe Piste. Fand ich sehr erfrischend, einen ganzen Abend nicht deutsch sprechen (zu koennen). So kann man gut testen aus welchem sprachlichen Niveau man sich befindet. Man kann sich reinfuchsen wuerde ich als Resultat angeben.
Zweiter Punkt der Agenda: Ich werde mir einen neuen Pass ausstellen lassen. Mit meiner langen, blonden Maehne sehe ich ein kleines bisschen, ABER NICHT MEHR, einem Spieler von Barcelona namens Gudjohnson aehnlich. Soweit, so egal. Wenn jedoch in regelmaessigem Abstaenden Spanier einem durch die halbe Kneipe diesen Namen zubruellen, verbunden mit wildem Winken, gibt einem das schon zu denken *laechelgequaelt*. Nachdem gestern mal wieder „Take a photo“ angesagt war, habe ich nun beschlossen, mich in Zukunft auch selbst Gudjohnson zu nennen. Nur damit sich keiner ueber meinen neuen Pass wundert.
So, Ladies and Gentlemen, das wars mal wieder.
Hasta luego!
Was gibt’s sonst Neues? Herr Schroeder kann mit den hiesigen Temperaturen (tagsueber ueber 20 und nachts unter 10 Grad) nicht umgehen und hat sich eine zuenftige Erkaeltung aufgesackt. Hoffe instaendig, dass sich diese bis Di, wenn es nach Porto geht, wieder verfluechtigt hat.
Am Mittwoch abend spielte die „seleccion aleman“ bekanntlicherweise erfolgreich gegen die Slowakei, diesmal wurde ein besseres Foto der Kneipe gemacht. Anschliessend ging es mit 4 Spanier(innen) zum Vorgluehen in eine Bar Marke „Silbersack“ mit lustigen Leuten und farbenfrohen Getraenken.
Weiter gings auf die Piste, das Siglo I blieb uns dabei in besonders guter Erinnerung, nicht allein wegen der TVs (WIR SIND UEBERALL), sondern vor allem der Musik wegen.
Donnerstag war hier Feiertag, folglich Freitag eigentlich Brueckentag. Da meiner taeglicher Sprachkurs jedoch besonders engagiert ist, gab es kein langes Wochenende mit moeglicher Reise nach Zaragoza, sondern am Samstag eine Tour ins sehr historische und beeindruckende Avila (1,5 Busstunden entfernt). Eine mehr als grosse Mauer umfasst den urspruenglichen Stadtkern komplett und ist auf vielen Metern auch begehbar. Bei strahlendem Sonnenschein und 1150 Metern Hoehe (immerhin ca. der Brocken im Harz) konnte so eine „Bergtour“ bei warmen 20 Grad erfolgen. Auf der Busfahrt hin und zurueck waren neben der Einoede sogar einige „Waelder“ zu bewundern. Viele Weiden der Gegend sind mit zahlreichen Steineichen (und nicht wie erst gedacht Olivenbaeumen) bestueckt, um die ansaessigen Schweine und Stiere gesund zu ernaehren.
Abschliessend noch ein Bild meiner malerischen (derzeitigen) Heimatstadt und ihren erhabenen Kirchtuermen.
Hasta luego,
Hendrik
PS: Wenn es am Dienstag kein Erfolgsergebnis gibt, werde ich die insgesamt 12 Stunden Busfahrt als Betriebskostenrechnung bei Dolli einreichen!
Nur der erfahrene und von mir lizensierte Leser meiner Kolumne wird die Ueberschrift verstehen... Mit welchem Ritual wurde diese Woche gebrochen?
Loesungen bitte schriftlich an meine Heimatdresse in Hamburg senden, ich werde den Gewinner der Flasche Import-Schnaps nach meiner Rueckkehr auslosen und verkuenden! Einsendeschluss ist folglich der 23.12.2006.
Zurueck zur Gegenwart:
Am Mittwoch stand der Geburtstag von Patricia, einer meiner Mitbewohnerinnen an. Ganz ruhig, zur Person passend, mit Pizza und ein paar Freundinnen wurde der Abend begangen. Die Dame auf dem Einzelfoto ist uebrigens meine zweite Mitbewohnerin, Lorena.
Nachdem am Donnerstag „abend“ mit einer Heimkunftszeit von 7:30 Uhr eine neue Messlatte gesetzt wurde ( die Spanier sind aber auch wirlich erst spaet in die Disco zu bewegen), stand am Samstag de Besuch der alten Universitaet, eines wunderschoenen Garten mit Ausblick und die Besteigung des Turmes der Kathedrale an. Da vielerlei Studenten noch Besuch von Freunden und Verwandten erwarten, war die Teilnehmerzahl mit Linda (leider nicht DIE Linda *lol*) und mir recht uebersichtlich, was allerdings auch die Planung gegenueber einer grossen Gruppe erheblich vereinfacht. Bei schoenem Wetter sind, glaube ich ganz schoene Fotos entstanden.
Am Samstag abend wurde das spannenende deutsche Spiel in der bereits erwaehnten Kneipe verfolgt – leider sind die diversen Schals nicht mit auf das Bild gerutscht, aber Besserung wird gelobt.
Heute am Sonntag haben wir dann das erste Zweitligaspiel meines Lebens gesehen. Salamanca hat allerdings ungluecklich mit 2:1 verloren. Dennoch war mit roter Karte und spanischem Temperament ein unterhaltsamer Spaetnachmittag moeglich. Die Bilder dazu versuche ich nachzureichen.
Erwaehnen moechte ich noch, dass der Sommer zurueck nach Salamanca gefunden hat *grins*. Das heutige Jogging konnte bei geschaetzten 23 Grad und gefuehlten
So denn, das wars fuers erste,
Hasta luego!
PS: @Brinja: Ja, ich bin so alt *grummel*Das Leben insgesamt pendelt sich hier nun hingegen wirklich ein, man koennte schon fast von Alltag sprechen. Daher gibt es (wie in der Ueberschrift angemerkt) auch nicht sooo viel Neues zu berichten. Mir macht es mehr und mehr Spass in meiner WG zu leben, da ich die Scheu abgelegt habe, meine Mitbewohner vollzusabbeln, auch wenn ich kaum einen Satz rausbekomme. Daneben verstehe ich so ganz langsam auch ein wenig mehr in den Vorlesungen – gleichzeitig sind die netten Einfuehrungsvorlesungen vorbei, der Saldo ist also nahezu der gleiche wie zuvor. Auch der freitaegliche Kinobesuch koennte zum Ritual werden, allerdings war der Erfolg am vergangenen Freitag gleich null: Haben uns ein spanisches Epos aus dem 17. Jahrhundert angetan und fast nichts verstanden. Laut meiner spanischen Mitbewohnerin soll die Geschichte auch nicht ganz einfach gewesen sein, dennoch waren wir nach letzter Woche doch ein wenig ernuechtert. Wenigstens haben wir vor dem Kino die erste richtige Tapas-Tour durch die dafuer bekannte „Calle van Dyck“ gemacht. Das heisst: Eine Bar oder Kneipe betreten, ein Gertraenk bestellen und sich dazu ein leckeres Stueck Fleisch (hoho) oder aehnliches auftischen lassen, so dass recht schnell recht satt wird ;-)
Am Samstag gab es neben Regen nicht viel zu erleben, so dass wir am So Vormittag uns auf den Weg nach Bejar machen konnten, ohne Ringe unter den Augen zu haben. Mit Patricia (meiner Mitbewohnerin) und Karen (einer Belgierin) waren wir sogar auch etwas international, was sich in der deutsch-spanisch-englischen Konversation niederschlug. Da eine Dame sich jedoch etwas verspaetete, konnten wir doch nicht wie geplant nach Bejar fahren und waehlten spontan das nahe gelegene Alba de Tormes aus. Ein ehemaliger Wallfahrtsort (oder immer noch aktuell?) fuer Katholiken, da in einer Kirche der Arm und das Herz einer Heiligen ausgestellt werden. Ansonsten: Recht klein, recht langweilig, recht einsam und ein paar Kirchen. Leute, ich habe jetzt schon mehr Kirchen gesehen, als in den 5 zurueckliegenden Jahren zusammen! Folglich lasse ich die Bilder fuer sich sprechen… die Dame mit der Brille (nein nicht ich -> Dame!) ist uebrigens meine Mitbewohnerin. Eine recht ruhige, pflegeleichte Person hier aus der Naehe.
Ansonsten? Eine Super-Fussballkneipe wurde entdeckt, Fotos folgen ganz sicher einmal. Trotz der andauernden Krise bei einem Hamburger Fussballverein haben sich eine Kommilitonin und ich 2 Karten fuer das Auswaertsspiel in Porto gesichert – YES!!! Mein Sportpensum liegt immer noch weit ueber meinem Schnitt, der Weggehfaktor jedoch auch, so dass sich das wieder relativieren sollte. Moechte jedoch anmerken, dass ich keinesfalls derjenige bin, der am meisten unterwegs ist von meinen Bekannten hier – das mag auch an meiner ganz abgenehmen Wohnung liegen.
Hasta luego!
PS: Ich freue mich ueber alle Kommentare! Leider kann ich bisher noch nicht direkt aus dem Blog heraus antworten! Ich lese jedoch definitiv!