Sonntag, Dezember 16, 2007

Und schon wieder naht das Ende...

Fröhlichen Dritten Advent wünsche ich Euch!

Vermutlich das letzte schriftlich melde ich mich heut aus dem winterlichen Amsterdam. Bei kühlen Temperaturen und Sonnenschein lässt es sich auch außerhalb des Büros wirklich gut aushalten und die Stadt erscheint noch einmal ein Stück gemütlicher – auch wenn man nach einer Stunde doch gern wieder ins Innere eines Hauses zurückkehrt. Im Inneren eines Gebäudes fand auch die CE Weihnachtsfeier am Donnerstag statt:

Ein angemieteter Club mit Swingmusik und DJ ließ uns Mitarbeiter angenehm viel Platz, um zu plaudern, zu tanzen und das ein oder andere Getränk zu sich zu nehmen.

Entgegen des allgemeinen Dresscodes auf deutschen Philips-Weihnachtsfeiern ging es hier etwas förmlicher zu, sodass ich mal doch lieber zumindest ein Sakko hätte anziehen sollen *Pech gehabt*… Als besonderes Späßgen hatten die Verantwortlichen einen Roulette- und einen Black Jack-Tisch organisiert, sodass man gleich noch einem Laster frönen konnte ;-)


Nach spätem Wechsel und Abschluss in einer größeren Diskothek war am Freitag eher Schongang angesagt und ich konnte mich schonen für einen weiteren Touristengang am Samstag. Gemeinsam mit Thomas und Gabriela ging´s mit dem Bus nach Volendam und Edam (http://de.wikipedia.org/wiki/Volendam), zwei klassisch gehaltene und hübsch anzuschauende Paradebeispiele niederländischer Baukunst.

Leider war ausgerechnet an diesem Tag das Wetter nur mittelmäßig, die Fotos dementsprechend etwas trüb geraten. Da kamen warme Oliebollen (auch wieder so eine Spezialität, einem Berliner ähnlich) gerade recht.

Zum Abschluss haben wir uns dann ein argentinisches Restaurant gegönnt (endlich mal ordentlich Fleisch!). Samstag abend schließlich hatte Ulrich mit Freunden zu einer Year End Zusammenkunft geladen – diesmal eine etwas ruhigere Veranstaltung ohne Tanzen und Longdrinks (und ohne Kamera).

Sollte nichts Dramatisches mehr passieren, feiere ich hier am Donnerstag abend meinen Abschied – Ihr seid alle eingeladen *grins* - und kehre am Freitag abend wieder in heimische Gefilde zurück.

Wen ich nicht mehr vor der Bescherung sehe, dem wünsche ich tolle und entspannende Weihnachten und einen guten Rutsch! Ich bin mir sicher auch 2008 wird wieder der Knaller!

Ho Ho Ho,

Hendrik the red-nosed reindeer
http://www.youtube.com/watch?v=qK1odqo_Dws

Sonntag, Dezember 09, 2007

Habe nix Titel

Ladies and Gentlemen,
letzte Woche ist der Wochenblog ausgefallen, da ich in der schönen Heimat war und wohl niemanden erzählen muss, wie schön es in HH ist. Daheim hab ich mich auch gleich so sehr entspannt, dass ich mir gleich eine zünftige Erkältung aufgebrummt habe, die mir sowohl die Rückreise am Montag abend als auch den Dienstag im Bett entscheidend verschönert hat. Mittwoch bin ich dann wieder „auf Arbeit“, habe jedoch versucht, mich den Rest der Woche noch ein wenig zu schonen, was darin resultierte, dass ich doch glatt eine Einladung zum Feiern am Freitag ausgeschlagen habe – man soll es nicht für möglich halten! In Folge dessen habe ich mich am Sa auch dermaßen gelangweilt (Daniel war mal wieder in den Landen unterwegs), dass ich mich allein aufgemacht habe, ein weiteres Mal die Stadt zu erkunden.

Da die Rosinen bereits gepickt waren, hab ich diesmal den buddhistischen Tempel im Chinatown besucht – mehr als eine schöne Eingangshalle hatte er aber nicht zu bieten, da hatte ich mir ein wenig mehr versprochen. Anschließend hatten mich die Pommes wieder in ihren Bann gezogen; wenigstens war ich mit dem Fahrrad unterwegs, so dass ich nicht komplett als Tonne heimreise.

Auch das zweite Kulturhighlight des Tages, das Haus der Photographie war eher ein Reinfall: Während die erste Etage noch zu gefallen wusste, war die zweite gesperrt (Das hatte man mir fairerweise am Eingang gesagt) und die dritte viel zu sehr Kunst für Kapitalisten-Hendrik, dat war also nix. So schaute ich dann ganz auf Sonntag, wo sich einige wenige Unerschrockene nicht vom wechselhaften Wetter haben abschrecken lassen und nach Delft gefahren sind. Wie kennt Ihr nicht? Eine Weltstadt 1 Stunde südlich von Amsterdam, weltbekannt für seine blau-weißen Manufakturen und Willem van Oranje. In der Tat war das Museum über den „Befreier der Niederlande“ sehr interessant, nur leider konnte ich keine Fotos machen.

Auch ansonsten wusste die mittelgroße Stadt durch schöne Hauser und gemütliche Gassen zu gefallen, jedenfalls haben wir es dort mühelos bis zum späten Nachmittag mit Sightseeing ausgehalten, bevor wir wieder Richtung AMS aufgebrochen sind. Da wir uns dabei manchmal ein wenig wie Japaner aufgeführt haben, zeigt das folgende Beweisfoto. Das kulinarische Highlight war eindeutig mein Riesenpfannkuchen mit Zwiebeln und Champignons (!). Dass ich damit genauso wenig bei den übrigen Teilnehmern punkten konnte wie mit meinen Salmiak-Fishermen war mir dann auch egal. Hauptsache mal wieder was typisch niederländisches ausprobiert ;-)


Diese Woche steht die Weihnachtsfeier von CE an und mein letztes WE in Amsterdam will verplant werden. Mal sehen, ob ich noch eine schöne Stadt zum Bereisen (und Begleiter) finden kann.

Besten Gruß,

Hendrik