Hallo liebe Leut,
ich hoffe, Ihr habt alle ein schönes Wochenende verbracht und seid nun ganz heiss auf eine neue Arbeitswoche. Meine letzte Arbeitswoche hat im eigentlichen Sinne nicht so bedeutsam Neues zutage gefördert: Ich arbeite fleißig mit an europäischen Projekten und Projektchen. Dass ich dabei in einem der Praktikantenbüros sitze ist insofern eine positive Fügung, da es mir schnell den Kontakt zu anderen Sklaven ermöglicht hat, was meistens Freitag nach Feierabend auf ein Biertje in die „Philips eigene“ Bar mündet. So kam es, dass ich am Samstag nachmittag zusammen mit einigen anderen Arbeitskollegen (2x Bulgarien, 1,5x Argentinien, 1x Brasilien, 2,5x Holland,) statt mit dem von Daniel geliehenen Fahrrad Amsterdam zu erkunden mit dem Zug Richtung Rotterdam an der Maas aufbrach. Einige Teilnehmer waren schon vorausgefahren, um ein wenig Auswärts-Shopping zu betreiben, ich jedoch blieb bis ca. 15 Uhr in Amsterdam hängen, da meine 1. Kontaktperson noch ein Fußballspiel hatte und meine 2. Kollegin ein wenig länger geschlafen hat. In Rotterdam angekommen, wurde ein wenig die Innenstadt erkundet, welche doch recht anders ist, als Amsterdam, da der komplette Stadtkern von einer benachbarten Nation zerbombt wurde und dementsprechend nur Nachkriegshäuser dort zu finden sind, was dem Ganzen einen grosstädtischen Charakter verleiht.
Vorbei am historischen Hafen ging es anschliessend mit einem Wassertaxi unter der berühmten Erasmus-Brücke durch zum Treffpunkt mit den übrigen und es wurde in der alten Zentrale einer Schifffahrtslinie ein Aperitif genommen. Zurück ging es ebenfalls mit einem Wassertaxi, diesmal jedoch nicht gemütlich sonder in rasender Geschwindigkeit, was einer Achterbahnfahrt gleichkam.
Pepijn (schön einen Namen zu bekommen, nur weil die Eltern den Herrn der Ringe so lieben) hatte erfreulicherweise bereits einen Tisch in einem gemütlichen Restaurant reserviert, sodass wir trotz Gruppenstatus einen Platz ergattern konnten. Dank des Preisniveaus für Vollverdiener habe ich dann auch einen ganzen Teller voll Thunfischsteak erhalten, garniert mit schwarzen Kartoffeln (kein Plan, ob die dort Lebensmittelfarbe verwenden, lustig aussehen tat es jedenfalls).
Somit war klar: Dieser Abend wird nicht günstig werden.
Weiter gings an recht seltsamen Haüsern
in Richtung Bar / Club im „Old Harbour District“, eine Art Vergnügungsviertel mit kleinen Bars und Restaurants. 
Dort haben wir es dann ordentlich krachen lassen und sind seit Ankunft fast durchgehend zu massentauglicher Elektromusik gehopst, bis es gegen halb fünf Zeit war, via Zug Richtung Heimat aufzubrechen.
Dank Zwischenstopp in Den Haag hat dies dann allerdings nochmals einige Zeit beansprucht, sodass ich gegen halb acht endlich ins Bettchen fallen konnte…
Am Sonntag war dann Red Bull zeitiges Aufstehen angebracht und nach einiger Zeit des Gammelns hab ich dann doch noch das Fahrrad genutzt und bin Richtung Ijssel-Meer aufgebrochen. Über die grandiosen niederländischen Radwege (man muss fast Strassen für Radfahrer sagen) fahrend waren meine grössten Berge Üerfuhrungsbrücken und ich gelangte schnell aus Amsterdam heraus auf Dörben, wo ich alsbald durch kleine gemütliche Dörfer fuhr, welche allerdings leider so klein waren, dass ich nirgendswo meinen Brand stillen konnte – kein Sinn für Geschäfte diese Leute ;-)
Am Meer angelangt, sah dies aus wie immer, daher gibt es auch kein Foto. Flugs zurück bevor es dunkel wurde, denn das Vorderlicht braucht eine Reparatur und von der Polizei angehalten zu werden kommt hier wohl nicht so gut, habe ich mir sagen lassen.
Ansonsten geniesse ich die Zeit in dieser schönen Stadt mit seinen Kanälen und freue mich, am Freitag zum ersten Mal Besuch zu bekommen: Linda will unbedingt zum Pot-rauchen rübermachen. Bericht gibt’s dann nächste Woche… ;-)

Groetjes,
Hendrik
Fast hätt ich es vergessen: Hier gibt es nicht nur Extra-Strassen für Radfahrer, nein ich hab auch mein erstes mehrstöckiges Fahrradparkhaus gesehen. Die spinnen die Niederländer!
ich hoffe, Ihr habt alle ein schönes Wochenende verbracht und seid nun ganz heiss auf eine neue Arbeitswoche. Meine letzte Arbeitswoche hat im eigentlichen Sinne nicht so bedeutsam Neues zutage gefördert: Ich arbeite fleißig mit an europäischen Projekten und Projektchen. Dass ich dabei in einem der Praktikantenbüros sitze ist insofern eine positive Fügung, da es mir schnell den Kontakt zu anderen Sklaven ermöglicht hat, was meistens Freitag nach Feierabend auf ein Biertje in die „Philips eigene“ Bar mündet. So kam es, dass ich am Samstag nachmittag zusammen mit einigen anderen Arbeitskollegen (2x Bulgarien, 1,5x Argentinien, 1x Brasilien, 2,5x Holland,) statt mit dem von Daniel geliehenen Fahrrad Amsterdam zu erkunden mit dem Zug Richtung Rotterdam an der Maas aufbrach. Einige Teilnehmer waren schon vorausgefahren, um ein wenig Auswärts-Shopping zu betreiben, ich jedoch blieb bis ca. 15 Uhr in Amsterdam hängen, da meine 1. Kontaktperson noch ein Fußballspiel hatte und meine 2. Kollegin ein wenig länger geschlafen hat. In Rotterdam angekommen, wurde ein wenig die Innenstadt erkundet, welche doch recht anders ist, als Amsterdam, da der komplette Stadtkern von einer benachbarten Nation zerbombt wurde und dementsprechend nur Nachkriegshäuser dort zu finden sind, was dem Ganzen einen grosstädtischen Charakter verleiht.
Am Sonntag war dann Red Bull zeitiges Aufstehen angebracht und nach einiger Zeit des Gammelns hab ich dann doch noch das Fahrrad genutzt und bin Richtung Ijssel-Meer aufgebrochen. Über die grandiosen niederländischen Radwege (man muss fast Strassen für Radfahrer sagen) fahrend waren meine grössten Berge Üerfuhrungsbrücken und ich gelangte schnell aus Amsterdam heraus auf Dörben, wo ich alsbald durch kleine gemütliche Dörfer fuhr, welche allerdings leider so klein waren, dass ich nirgendswo meinen Brand stillen konnte – kein Sinn für Geschäfte diese Leute ;-)
Am Meer angelangt, sah dies aus wie immer, daher gibt es auch kein Foto. Flugs zurück bevor es dunkel wurde, denn das Vorderlicht braucht eine Reparatur und von der Polizei angehalten zu werden kommt hier wohl nicht so gut, habe ich mir sagen lassen.
Ansonsten geniesse ich die Zeit in dieser schönen Stadt mit seinen Kanälen und freue mich, am Freitag zum ersten Mal Besuch zu bekommen: Linda will unbedingt zum Pot-rauchen rübermachen. Bericht gibt’s dann nächste Woche… ;-)
Groetjes,
Hendrik
Fast hätt ich es vergessen: Hier gibt es nicht nur Extra-Strassen für Radfahrer, nein ich hab auch mein erstes mehrstöckiges Fahrradparkhaus gesehen. Die spinnen die Niederländer!

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