Da mir 2 der drei Gaeste bei Paco ebenfalls schon bekannt waren (Eloy und Fidel), fuehlte ich mich inmitten der Spanier an diesem Abend wieder einmal pudelwohl. Am naechsten Morgen stand dann das Beschauen der studentischen Aktivitaeten an, bei der die Novizen allerlei Schabernack und Dreck ueber sich ergehen lassen muessen (im wortlichen Sinne). Leider waren die Veteranen wohl derart unausgeschlafen, dass die Feier mit deutlicher Verspaetung begann. In Folge dessen konnte ich nur ein paar Fotos von den verkleideten Veteranen schiessen, bevor mich mein Bus wieder nach Salamanca brachte L. Da das Wetter nicht wirklich mitspielte, es regnete immer wieder, bin ich mittlerweile drueber hinweg.
Am vergangenen Freitag schliesslich machte ich mich um 8 Uhr in der Frueh auf den Weg nach Zaragoza (Saragossa), im Nordosten gelegen: Leider konnte ich die wechselnden Natureindruecke (im Norden Berge und Waelder, dann Weinanbaugebiete) nicht wirklich gut auf Fotos festhalten. Dennoch war es interessant zu sehen, wie schnell sich die Umgebung aenderte. Ganz anders als Deutschland waren auch die Sicherheitsvorkehrungen (auch Spanien hat sein Trauma mit Anschlaegen), die mehr an einen Flughafen erinnerten. So musste ich auch 2 vom Zug geschossene Fotos prompt wieder loeschen, unter den Argusaugen eines Sicherheitsbeamten. Spaeter gelangen mir unerkannt doch noch zwei Fotos *hehe*.
Angekommen in Zaragoza war der Weg zu Sven relativ unkompliziert und wir machten am fruehen Abend einen ersten Touristenrundgang in Zaragoza. Um nicht zu sehr ins Detail zu verfallen, fasse ich die Tage ein wenig kategorisch zusammen: Zaragoza ist eine mittelgrosse Stadt (700000 Einwohner) mit einem sehr schoenen Zentrum und einer beeindruckenden Kathedrale direkt am Fluss Ebro gelegen.
Das Wetter spielte bei den Erkundungszuegen ebenfalls mit, Mitte November konnten wir noch Tagestemperaturen um die 18-20 Grad geniessen. Abends wurde das umfangreiche Angebot an Tapas genossen und ein wenig „auf den Swutsch“ gegangen, mit meinem wie immer sehr lustigen Gastgeber (Danke nochmals!) und einigen Bekannten.
Am Sonntag schliesslich verfolgten wir ein Spiel von Real Zaragoza, welches mich schlappe 40 Euro kostete – Fussball in Spanien ist wirklich teuer! Wenigstens gewann Zaragoza in einem interessantem und lange Zeit ausgeglichenen Spiel mit 3:0 und wir konnten zufrieden nach Hause gehen ;-)
Geruestet zur Abfahrt nach Salamanca fand ich mich am Montag auch puenktlich am Bahnhof ein, um dann zu erfahren, dass der Zug aufgrund eines „Feuerwehreinsatzes“ ca. 1 Stunde Verspaetung haben werde. Dass wir leztendlich mit fast 2 Stunden in Salamanca ankamen, nach mehr als 8 Stunden Fahrt, wird mir noch 25% meines Reisepreises einbringen, falls ich den weiten Weg zum Bahnhof noch einmal auf mich nehmen sollte. Gestern nacht (Ankunft 1:30 Uhr) goennte ich mir ausnahmsweise ein Taxi, da ich wenig Lust verspuerte, 40 Minuten Fussmarsch dranzuhaengen…
Am Folgenden Wochenende steht nun endlich Madrid mit Linda an – wird auch Zeit!
Gehabt Euch wohl!
Hasta luego,
Hendrik






1 Kommentar:
Hola Henni! Na, bist ja immer noch fleissig am Schreiben! Scheint doch gut zu klappen mit dem mehr Spanisch reden! Lustig,dass Du tatsächlich Sven getroffen hast! Ansonsten viele Grüße, auch übrigens unter Deiner normalen E- Mail - guckst Du da eigentlich rein? Ich wünsch Dir schöne Tage mit Linda! Tina
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